5. Versammlung am 4. Juni 2005


Es war mal wieder fast exakt 20 Uhr, als der erste Führer Damm die Versammlung eröffnete, zu der zahlreiche Burschen erschienen waren.

 

Begrüßen konnten wir dieses Mal vier Neuburschen, drei von ihnen sind auf den Fotos unten zu sehen.









Mit von der Partie war dieses Mal auch wieder unser Kapellmeister Schmeck samt Instrument, das er zu allen möglichen und unmöglichen Zeitpunkten einsetzte.

 

Zu hören waren dabei die unterschiedlichsten Stücke, die nur mittelbar mit dem Grenzgang zu tun haben, seien es "Erika", "Biene Maja", "Flipper" oder die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland. Nichtsdestotrotz wurden die grenzgangstypischen Lieder auch auf der Orgel begleitet.

 

Bemerkenswert war ein Hustenanfall unseres Musikus, den er mit einer akuten Bierallergie zu erklären versuchte.


Hier sehen wir das geschichtsträchtige Instrument aus einem ganz anderen Blickwinkel. Nach Augenzeugenberichten floss an diesem Abend kein Bier heraus, als es bei der vorzeitigen Flucht vom Tisch gehoben wurde.




Dieses Mal gab es eine neue Bestrafung für diejenigen Burschen, die partout keine Ruhe gaben und sich als besonders strafenresistent erwiesen. Was ist wohl das Schlimmste nach dem einen oder anderen Bier und dabei noch eines Hasen würdig? Richtig, ein schönes, gesundes Glas frischer Möhrensaft. Auf dem Bild links sieht man, wie ein Hasenlauf-Führer aus dem Jahre 1998 sich dieser Prozedur unterwerfen musste.

 

Achja, selbstverständlich musste das Glas auf ex getrunken werden.

 

Prost!


Es gab natürlich nicht nur Möhrensaft, auch andere gesunde und wohlschmeckende Getränke wurden gereicht, teilweise sogar als gemeinsam angetrunkene Kassenrunde.

 

Trotz Abwesenheit des Oberkassenrundenanstimmers haben wir es hinbekommen, das verteilte Bier gemeinsam anzutrinken. Der erste Führer Damm vertrat ihn vorbildlich.




Eine weitere Darreichungsform des Gerstensaftes sehen wir auf dem Bild Links. Unser Mädchenführer Blöcher hat seine "Hasen-BTM" mitgebracht. Dieses Meisterwerk der Technik ist, wie der hierzulande gesetzlich vorgeschriebenen gedruckten und in deutsch formulierten Gebrauchsanweisung zu entnehmen war, mit Anmut von zwei Personen zu bedienen und nach Gebrauch ordentlich zu reinigen. Aus Gründen des Haftungsausschlusses ist jegliche andere als die orale Anwendung verboten.


Rechts sehen wir den Mädchenführer bei der Demonstration der BTM, natürlich befinden wir uns im Echtbetrieb. Da er sich strikt an die Vorschrift gehalten hatte, blieb ihm nur noch die Zeichensprache als Kommunikationsmittel. Über die Bedeutung der Geste kann aber nur gemutmaßt werden, sie könnte heißen, dass er gerne drei weitere Liter zu sich nehmen möchte oder dass er in drei Sekunden loskotzen wird. Was es wirklich bedeutete, wird uns wohl für immer verborgen bleiben, dem geneigten Leser sei aber verraten, dass keines der beiden Ereignisse eintrat.




In der Versammlung wurde der dritte Rechner gewählt. Zwei Burschen stellten sich zur Wahl, gewonnen hat Bursche Enrico Duske.

 

Nach Ende der Versammlung kamen natürlich wieder die Häschen vom Schloss zu uns. Hier sehen wir die feierlich mit einer Hasenkrawatte gekleidete Führerin Reibert sowie die Inspektion durch einen Burschen.


Weitere unkommentierte Bilder gibt es hier.


Die Burschenschaft Hasenlauf

von 1998-2005