2. Versammlung am 23. April 2005
Pünktlich um 20 Uhr ging es auch dieses Mal los. Führer Damm durfte das erste Mal in seinem Leben eine Hasenlauf-Versammlung eröffnen!
Rechts sehen wir die beiden Führer bei der Arbeit. Auch, wenn man diesen Eindruck beim Betrachten des Bildes vielleicht nicht haben mag, herrschte eine gute Stimmung. Vielleicht lag es auch daran, dass er nicht ganz so angenehme Dinge zu verkünden hat, ist es doch bei der ersten Versammlung einem Jungburschen gelungen, seinen Mageninhalt in der Luise zu verteilen. | |

| Natürlich gab es auch wieder ein Protokoll. Schriftführer Schneider durfte das sprachliche Meisterwerk, das der Schriftführer aus 1998, namentlich Böggering, angefertigt hatte, verlesen.
Einige Burschen waren vielleicht nicht so ganz damit einverstanden, dass sie einer spontanen Namensänderung unterzogen wurden, aber was solls.
Interessant war übrigens, dass ein Bursche zu spät kam, weil er noch am Abendmahl teilnehmen musste - "Vorglühen unter dem Segen des Herrn", wie der erste Führer es nannte. |

Leider wurde in der ersten Versammlung nicht das ganze Programm abgearbeitet, so blieb noch die Sargöffnung übrig.
Mit großer Spannung wurde verfolgt, was die Führer alles zu Tage beförderten. Rechts sehen wir Führer Bußmann, wie er den Pokal aus 1991 stolz der Versammlung präsentiert. Bleibt zu hoffen, dass der Pokal 2005 wieder an den Hasenlauf geht! | |

| Traditionell hatte die Burschenschaft bei jedem Grenzgang ein knallrotes T-Shirt mit dem Logo drauf. Führer Damm präsentiert ein Exemplar der Edition 1998.
Natürlich wird es auch 2005 wieder eines geben. Mehrere Burschen erklärten sich bereit, ein Logo zu entwerfen, das dann sowohl die Bekleidung als auch diverse andere Dinge zieren wird. |

Gefunden wurde auch eine Blockflöte. Keinem der Anwesenden war zunächst klar, weswegen sich diese im Sarg befand.
Als eine Spende auf den Fall ausgesetzt wurde, dass es einem Burschen gelingen sollte, dem Instrument Töne und zu entlocken, die unter Umständen ein Liedchen ergeben, konnte es sich ein Bursche nicht nehmen lassen, das mittlerweile vergriesgnaddelte Instrument zu spielen. Nach einigem Durchblasen kamen auch Töne heraus, es erklang "Alle meine Entchen". So gab es wenigstens etwas musikalische Untermalung, war doch Kapellmeister Schmeck bei dieser Versammlung nicht anwesend.
Ebenfalls im Sarg lag ein alter Blasenkatheter, nach Aussagen diverser Zeitzeugen Baujahr 1984. Auch hier konnte man einen Burschen dazu bewegen, diesen zu benutzen, wenn auch nicht in der Art, wie sich der Hersteller das wohl gedacht hat. Der Beutel wurde mit Bier gefüllt, der Freiwillige nuckelte das Bier heraus und veranstaltete eine kleine Schweinerei, weil der Katheter im Laufe der Jahre porös geworden ist.
Spaß versprachen auch die Wetten, neben diversen Wetten, wer wann wo im Vorstand sitzt und wie viele Burschen geheiratet haben, gab es da noch die eines Burschen, dass er nicht, so wörtlich, "so hirnverbrannt" sei, beim Grenzgang mit einem Häschen verheiratet zu sein. Jedes Kind war ihm ein zusätzlicher Obulus wert. Der geneigte Leser darf nun raten, mit wem er mittlerweile verheiratet ist und wie sein Sohn heißt...
Für weitere Unterhaltung wird eine Wette sorgen, die auch die Häschen betrifft. Zu gegebener Zeit erfolgt hier eine Berichterstattung. 
| Hier sieht man zwei weitere Objekte aus dem Sarg, der Stiefel und der sich darin befindliche Kümmel. Bezeichnenderweise wurde diese Kombination in der Versammlung "Licht-aus-Maschine" genannt. Nomen est omen.
Gewählt wurden in der Versammlung noch der 2. Rechner Kind sowie der Bursche Blitz, Andreas Glink. |

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