Freischneiden der Grenze am 2. Juli 2005


Zu nächtlicher Zeit, also gegen 9:30 Uhr, trafen sich etliche Burschen am "Sachsenhäuser Marktplatz", um gemeinsam mit dem Trecker in den Wald zu fahren, schließlich musste die Grenze freigeschnitten werden, damit sich die Grenzgänger nicht die Haxen brechen.

 

Zusammen mit den Männern war ein Teilabschnitt des dritten Grenzgangstages zu "bearbeiten". Hier sehen wir den noch recht urwüchsigen Teil, man kann den Grenzverlauf nur schwer erkennen.




Man könnte fast meinen, der Bursche im Bild links hätte einen Kopfschuss, dem war aber nicht so. Er überlebte den Tag (fast) ohne Blessuren.


Nachdem die Kleinigkeit im ersten Bild oben nach wenigen Sekunden erledigt war, begab man sich gemeinsam auf die Suche nach anspruchsvolleren Aufgaben. Der "erledigte" Teil glänzte förmlich...




Aber auch ein solcher Teil war schnell gefunden. Mit den zahlreichen vorhandenen Händen war aber auch dies keine sonderlich erwähnenswerte Aktion. Man sieht, wie die Burschen vor Energie strotzen!


Ein Stilleben mit Bierflasche, unbekannter Meister, vermutlich Jahrgang 1777. Die Flasche scheint noch vom letzten Grenzgang übrig geblieben zu sein, sie wurde im Unterholz gefunden und machte den Eindruck, als sei sie nicht erst gestern dort weggeworfen worden.




Ein freudiger Blick zurück auf getane Arbeit...


...und ein stolzer erster Führer, der seinen Führungsanspruch auf einem Grenzstein sitzend durchzusetzen vermag. Seine Geste deutet es an, bald war die Arbeit erledigt.




Nach getaner Arbeit hat man sich natürlich eine Stärkung verdient.

 

Übrigens brachen zwischenzeitlich ein Führer und ein Bursche mit dem Traktor Richtung Hasenlaufhütte auf. Dabei versagte offensichtlich das HPS (Human Positioning System), sei es durch Desorientiertheit oder sei es durch Einfluss von Gerstensaft, so genau ist das nicht überliefert. Sie machten jedenfalls einen kleinen und bescheidenen Umweg über Wolzhausen.


Ein Baumstumpf. Böse Zungen behaupten, im Querschnitt sei das Konterfei Papst Benedikts XVI. zu sehen. Da man darüber natürlich geteilter Meinung sein kann, wurde darauf verzichtet, das Holzstück bei einem namhaften großen Internet-Auktionshaus für 100.000 Liter zu versteigern, dem Rechner konnte ja schließlich nicht zugemutet werden, solche Summen zu verwalten.



Die Burschenschaft Hasenlauf

von 1998-2005