7. Versammlung am 2. Juli 2005


Ausnahmsweise ging es dieses Mal schon um 19 Uhr los. Unschwer ist zu erkennen, dass die Polohemden endlich geliefert wurden!




Einige Burschen sorgten wieder für Strafen der besonderen Art. Der Bursche im Bild links musste aus dem Seidippe trinken, aber wie sein skeptischer Blick ins Innere ahnen lässt, befindet sich nicht das ersehnte Bier, sondern ein Getränk, welches eben typisch für Hasen ist.


Ein Bursche machte sich tagsüber während des Freischneidens der Grenze als Navigator und während der Versammlung als Steller endloser Anträge sowie als Liedanstimmer verdient.




Die Versammlung begann dieses Mal nicht nur früher, sie wurde auch gegen 22 Uhr zum Kottenbachteich vertagt.

 

Mehrere Burschen setzten etliche Liter darauf, dass zwei Häschen im roten Hasen-Bikini durch das Gewässer schwimmen. Links sehen wir, wie einer von beiden unter fachlicher Anleitung die Sicherheitseinrichtungen angelegt wird.


So langsam aber sicher sind die beiden fertig. Vor der kilometerlangen Schwimmstrecke muss man sich natürlich noch mal mit einem Energydrink stärken!




Noch ein letztes Gruppenbild mit den Assistenten nebst umfangreichem Equipment.


Auf geht's. Dass man meint, einen dunklen Untergrund zu sehen, ist nur eine optische Täuschung und wird durch bizarre Reflexionen von am Ufer stehenden braunen Bierflaschen verursacht. Tatsächlich war hier mit einer Tiefe von 10 bis 15 Metern zu rechnen.




Unsere beiden Häschen schwammen zum Entstehungszeitpunkt dieses Bildes bereits eine endlose Weile, man kann aber schon am Horizont die ersten Lichter des Hafens des gegenüberliegenden Ufers erkennen. Obwohl man es auf dem Bild nicht deutlich erkenen kann, waren auch schon die ersten Möwen in Sichtweite.


Am Ufer angekommen, war vor dem Landgang erst noch ein Kampf mit gefährlichen Fischen aufzunehmen, die hungrig und auf Opfer lauernd durch die Hafengewässer schwammen.




Hier sehen wir den Oberschwimmhäschenaufseher in Lauerstellung, natürlich ausgestattet mit adäquater Sicherheitsbekleidung sowie Signalhorn.


Doch, halt! Was war da passiert? Der Aufseher schlägt Alarm und macht sich für eine blitzartige Rettungsaktion bereit. Offensichtlich ist dort etwas sehr Dramatisches vorgefallen, sodass sich Führer Damm ebenfalls hastig auf den Sprung in das tiefe Gewässer vorbereiten muss.




Man sieht ihm die Anspannung durch die unmittelbar bevorstehende Rettungsaktion an. Offensichtlich hat der gefährliche Raubfisch unsere beiden Häschen attackiert, genauere Informationen lagen zu dieem Zeitpunkt aber noch nicht vor.


Da damit zu rechnen war, dass die zu Rettenden nach der Bergung nahrungstechnische Defizite haben werden, machte sich ein ehrenamtlicher fleißiger Helfer ans Werk, unter Zuhilfenahme hochtechnischer Apparaturen entsprechende Nahrung bereitzustellen.




Welch Erleichterung, die Rettungsaktion war erfolgreich, die Häschen wohlauf und bester Dinge!


Da wäre dann nur noch die Frage, wie es unseren tapferen Rettern ergangen ist. Man darf aber beruhigt sein, wenigstens der Oberaufseher hat trotz anstrengendem und riskantem Einsatz keinerlei Blessuren davon getragen. Zumindest das Reanimationsteam unter der Leitung von Führerin Reibert hat offensichtlich ganze Arbeit geleistet.



Die Burschenschaft Hasenlauf

von 1998-2005