8. Versammlung (Open Air) am 23. Juli 2005
Direkt an das Tauzieh-Turnier sollte sich unsere Freilicht-Versammlung mit vorgeschalteter Marschpüng anschließen. Dabei durfte auch Reiter Theofel der Ludwigshütte nebst Pferd begrüßt werden. | |

| Ein weiteres Utensil, nämlich die Fahne, hier hochgehalten von Fahnenträger Marinc sen., durfte bei der Marschübung natürlich nicht fehlen. Aus Traditionsgründen konnte diese allerdings nicht offen getragen werden. |

Und was wäre eine Marschübung ohne eine Kapelle? Man ist es ja gewohnt, dass Kapellen beim Grenzgang von weit her, häufig aus Süddeutschland, Österreich oder der Schweiz anreisen, wir durften da natürlich in Nichts nachstehen und orderten eine zwei Kapellen, eine Doppelkapelle aus Frankfurt und aus Sachsen-Anhalt. | |

| Nachdem alles parat stand und der 2. Schriftführer zum Aushilfsseidippeträger befördert wurde, konnste es im Takt der der Musik bereits erwähnten weit gereisten Kapelle "Die lustigen Schmeckknöckes" losgehen. |

Analog zum Grenzgang muss natürlich auf halber Strecke eine Rast am Frühstücksplatz eingelegt werden. Mangels Freifläche wurde einfach die Straße zu einer solchen erklärt. | |

| Unser Pferdchen hatte leichte Orientierungsprobleme und lies deswegen die Radarohren rotieren. Kurz nach der Entstehung dieses Bildes setzte es seinen Weg den Kottenbach hinauf fort. |

Weiter ging es, dieses Mal unter der fachkundigen Aufsicht eines Führers einer anderen Burschenschaft. Ein Teil der "lustiges Schmeckknöckes" war leider etwas unpässlich, sodass nur die Rhythmussektion übrig blieb. | |

| Oben angekommen, konnte es gleich mit der Versammlung losgehen. Hier sehen wir einen Teil des Vorstands bei der Arbeit. Der zweite Führer bat nur wenige Augenblicke später um die Verlesung des Protokölls, Prötökülls oder ganz banal des Protokolls. |

Getränkeversorgung in Eigenregie: Da das Hüttenpersonal grade auf Urlaubsreise war, mussten wir die Getränkeversorgung selbst übernehmen - schließlich wurden nicht ohne Grund Fassmeister und Seidippeträger gewählt. | |

| Zuvor musste noch ein kleiner Abgleich der Geldbeutelinhalte mit den offiziellen Listen über vorhandenes Barvermögen der Burschen, ausgegeben von der Oberfinanzdirektion sowie der Grenzgangsbank Biedenkopf, erfolgen. Überschüsse waren unmittelbar abzuliefern, als Nachweis für die Abgaben wurden kleine bunte Quittungen ausgegeben. |

Den Erfolg dieser Aktion sieht man hier. Die Burschen schauen teils mit entsetzten Blicken in ihre aufgeschlagenen Sparbücher. | |

| Bei dieser Aktion wurden so viele Überschüsse erwirtschaftet, dass wir uns sogar einen weiteren Musiker samt Blechblasinstrument leisten konnten, |

Das Bild rechts liefert einen Eindruck, welchen Strapazen die Musiker dabei ausgesetzt waren. Nichtsdestotrotz nutzten sie aber jede Spielpause, um im Geiste neue Werke zu komponieren. | |

| Allerdings musste sich der Trompeter ein kleines Zubrot verdienen. Er wurde zuvor von unser Bonner Außenstelle als Ersatzmann im "Team T-Mobile" angemeldet und zur Tour de France entsandt. |

Da man sich aber völlig sicher war, dass er den ersten Platz bei dem Radrennen belegen wird, wurde sogleich ein Klatsch- und Siegesfeiertraining eingefügt, wie man sieht, mit Erfolg. | |

| Zu einer anständigen Feier gehören natürlich auch Knobelinchen, wenn es schon kein ganzes Kartoffelbraten sein kann. Der Bratmeister bei der Arbeit... |

Man könnte fast meinen, er hätte jetzt schon den Pokal ergattert, wenn man sich den Burschen im Bild rechts ansieht... | |

| ...doch handelte es sich nur um eine Nachwirkung des Burschenfußballturniers, aus dem wir als MORALISCHE SIEGER hervorgingen, auch, wenn die Spielergebnisse etwas Anderes aussagten... |

Mittlerweile traf die erste Vorbotin der Damenmannschaft ein, da es sich ja mehr oder weniger um eine Radsportveranstaltung handelte, ausgestattet mit einer Trinkflasche. Da sie sich heran schlich, schien sie dem Team Gerolsteiner anzugehören. | |

| Es gab noch weitere sportliche Aktivitäten, beispielsweise einen Fetchtkampf, der unentschieden ausging, lediglich die Zwiebeln waren die Leidtragenden. |

Es gab noch eine Sportart, nämlich die des Kugelstoßens. Leider entpuppten sich die Kugeln als rohe Hühnereier... | |

| Also wurde aus der Not eine Tugend gemacht und die zufällig angefallene Eiermasse in den zufällig bereit stehenden Eierbräter gefüllt und sogleich zu Rührei verarbeitet. Wohl bekomms!
Angesichts der vielen aufregenden Ereignisse wurde noch bis tief in die Nacht gefeiert. |

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